Kreatin: Wirkung, Einnahme und warum Kreatin-Monohydrat die beste Wahl ist
Was bringt Kreatin wirklich? Erfahre, wie Kreatin wirkt, warum 3–5 g täglich sinnvoll sind und weshalb Kreatin-Monohydrat die wissenschaftlich am besten untersuchte Form ist. In diesem Beitrag erklären wir Wirkung, Einnahme, Dosierung & Vorteile von Kreatin für dich.
Kreatin gehört zu den bekanntesten Nahrungsergänzungsmitteln im Sport. Gleichzeitig wird kaum ein Supplement von so vielen Mythen begleitet.
Ist Kreatin nur etwas für Bodybuilder? Muss man eine Ladephase machen? Lagert man dadurch Wasser ein? Ist Kreatin schlecht für die Nieren? Und welche der zahlreichen Kreatin-Formen ist eigentlich die beste?
Bei kaum einem anderen Supplement lassen sich viele dieser Fragen so gut wissenschaftlich beantworten. Denn Kreatin gehört zu den am intensivsten untersuchten leistungssteigernden Nahrungsergänzungsmitteln überhaupt. Besonders für Kreatin-Monohydrat liegen mittlerweile mehrere Jahrzehnte Forschung vor. Und anders als bei vielen Supplements geht die Evidenz über einzelne kleine Studien hinaus. Für bestimmte Wirkungen von Kreatin existieren in der Europäischen Union sogar offiziell zugelassene Health Claims.
Die wichtigste Botschaft vorweg: Kreatin kann die körperliche Leistungsfähigkeit bei kurzen, aufeinanderfolgenden hochintensiven Belastungen steigern. In Kombination mit regelmäßigem Krafttraining kann es zudem Kraft und fettfreie Masse stärker erhöhen als Krafttraining allein.
Was ist Kreatin?
Kreatin ist zunächst keine künstlich erfundene Substanz aus der Fitnessindustrie. Es handelt sich um eine natürlich im menschlichen Körper vorkommende Verbindung, die unter anderem aus den Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin gebildet wird.
Unser Körper produziert Kreatin selbst, vor allem über Prozesse in Nieren und Leber. Zusätzlich nehmen Menschen Kreatin über die Nahrung auf – insbesondere über Fleisch und Fisch. Etwa 95 % des Kreatins im Körper befinden sich in der Skelettmuskulatur. Ein großer Anteil davon liegt dort als sogenanntes Phosphokreatin vor. Und genau diese Speicherung macht Kreatin für unsere körperliche Leistungsfähigkeit so interessant.
Kreatin und ATP: Die schnelle Energieversorgung unserer Zellen
Damit ein Muskel arbeiten kann, benötigt er Energie. Die unmittelbar nutzbare Energiewährung unserer Zellen heißt ATP – Adenosintriphosphat. Wenn ein Muskel Energie benötigt, wird ATP zu ADP – Adenosindiphosphat – abgebaut. Das Problem dabei: Die unmittelbar verfügbaren ATP-Speicher in der Muskulatur sind sehr begrenzt.
Bei maximaler körperlicher Belastung müssen sie deshalb laufend regeneriert werden.
Hier kommt das Kreatin-Phosphokreatin-System ins Spiel. Phosphokreatin kann eine Phosphatgruppe zur Verfügung stellen. Diese wird auf ADP übertragen und daraus kann wieder ATP entstehen.
Sehr vereinfacht:
ATP → Energie wird verbraucht → ADP entsteht
und anschließend:
ADP + Phosphat aus Phosphokreatin → ATP
Dieser Prozess läuft ausgesprochen schnell ab und ist deshalb besonders für kurze und intensive Belastungen relevant. Man kann sich Kreatin beziehungsweise Phosphokreatin daher bildlich als eine Art schnell verfügbaren Energiespeicher der Zelle vorstellen. Nicht als Energiequelle wie Kohlenhydrate oder Fett – sondern als System, das dabei hilft, ATP besonders schnell wieder bereitzustellen.
Warum sollte man Kreatin supplementieren, wenn der Körper es selbst produziert?
Unser Körper stellt zwar selbst Kreatin her und wir nehmen zusätzlich Kreatin über bestimmte Lebensmittel auf. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Kreatinspeicher der Muskulatur vollständig gefüllt sind. Durch eine gezielte Supplementierung lässt sich der Kreatingehalt der Muskulatur weiter erhöhen. Untersuchungen zeigen, dass eine Kreatin-Supplementierung die muskulären Kreatinspeicher typischerweise um ungefähr 20 % oder mehr erhöhen kann.
Und genau das ist der entscheidende Unterschied.
Das Ziel einer Kreatin-Supplementierung besteht nicht darin, einen klassischen „Mangel“ auszugleichen. Vielmehr soll durch die regelmäßige Einnahme die Menge an verfügbarem Kreatin beziehungsweise Phosphokreatin in der Muskulatur erhöht werden. Dadurch kann ATP bei intensiven Belastungen schneller regeneriert werden.
Was bringt Kreatin beim Training?
Hier ist die wissenschaftliche Datenlage besonders überzeugend. Die Europäische Union erlaubt für Kreatin offiziell folgende gesundheitsbezogene Aussage:
Kreatin erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung.
Voraussetzung für diesen Health Claim ist eine tägliche Aufnahme von min. 3 g Kreatin; er richtet sich an Erwachsene, die intensive körperliche Belastungen durchführen.
Warum ist Kreatin gerade hier so effektiv?
Denken wir beispielsweise an:
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einen schweren Satz Kniebeugen,
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Bankdrücken,
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kurze Sprints,
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explosive Sprünge,
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Intervallbelastungen,
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oder mehrere intensive Trainingssätze hintereinander.
Bei all diesen Belastungen muss innerhalb kurzer Zeit sehr viel Energie zur Verfügung gestellt werden. Ein höherer Kreatin- beziehungsweise Phosphokreatinspeicher kann dazu beitragen, ATP schneller wiederherzustellen. Und genau deshalb kann Kreatin dabei helfen, die Leistungsfähigkeit bei wiederholten hochintensiven Belastungen zu erhöhen.
Bringt es nur für Leistungssportler etwas?
Kreatin ist nicht nur für Leistungssportler interessant, sondern kann auch für normal aktive Erwachsene und ältere Menschen einen sinnvollen Nutzen haben.
Es unterstützt den schnellen Energiestoffwechsel der Zellen und kann insbesondere in Kombination mit regelmäßigem Krafttraining helfen, Kraft und körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.
Gerade im höheren Alter ist das relevant, weil Muskelkraft und Muskelmasse natürlicherweise abnehmen und damit Mobilität und Selbstständigkeit beeinträchtigt werden können.
Für Menschen über 55 Jahren ist wissenschaftlich so gut belegt, dass 3 g Kreatin täglich in Verbindung mit regelmäßigem Krafttraining die Wirkung des Trainings auf die Muskelkraft steigern können, dass dafür in der EU ein eigener Health Claim zugelassen ist. Kreatin kann deshalb auch abseits von Bodybuilding und Leistungssport eine interessante Ergänzung für Menschen sein, die langfristig leistungsfähig, kräftig und körperlich aktiv bleiben möchten.
Mehr Kraft durch Kreatin – was sagen aktuelle Studien?
Die Wirkung zeigt sich nicht nur in theoretischen Stoffwechselmechanismen. Eine 2024 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse untersuchte Kreatin in Kombination mit Krafttraining bei Erwachsenen unter 50 Jahren. Im Vergleich zu Krafttraining mit Placebo führte die zusätzliche Kreatin-Supplementierung zu signifikant größeren Kraftzuwächsen:
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bei Übungen für den Oberkörper durchschnittlich rund 4,4 kg mehr
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bei Übungen für den Unterkörper durchschnittlich rund 11,4 kg mehr
Die genaue Wirkung unterscheidet sich selbstverständlich zwischen Personen, Übungen und Trainingsprogrammen. Die Meta-Analyse zeigt jedoch deutlich, dass Kreatin die Anpassung an Krafttraining zusätzlich unterstützen kann.
Das macht Kreatin vor allem für Menschen interessant, deren Ziel darin besteht, stärker zu werden und langfristig möglichst produktiv zu trainieren.
Unterstützt Kreatin auch den Muskelaufbau?
Auch hier lohnt sich eine differenzierte Betrachtung. Kreatin baut nicht automatisch Muskeln auf, wenn man täglich einige Gramm Pulver konsumiert. Der entscheidende Wachstumsreiz bleibt progressives Krafttraining. Kreatin kann dieses Training jedoch unterstützen.
Wenn durch Kreatin bei intensiven Belastungen beispielsweise eine höhere Trainingsleistung möglich wird, können über Wochen und Monate zusätzliche Trainingsreize entstehen. Und genau das kann sich langfristig auf den Muskelaufbau auswirken.
Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2024 untersuchte Kreatin zusätzlich zu Krafttraining bei Erwachsenen unter 50 Jahren. Im Vergleich zu Krafttraining allein führte Kreatin zu durchschnittlich etwa 1,14 kg zusätzlicher fettfreier Masse.
Eine noch größere Meta-Analyse von 2025 mit 61 Studien kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Kreatin in Kombination mit Krafttraining die fettfreie Masse stärker erhöht als Training ohne Kreatin.
Die wissenschaftlich sauberere Aussage lautet deshalb: Kreatin ersetzt keinen Trainingsreiz – es kann aber die Anpassungen an regelmäßiges Krafttraining verbessern.
Bedeutet mehr fettfreie Masse nur mehr Wasser?
Ein häufiges Argument lautet:
„Von Kreatin werden die Muskeln doch nur voller, weil sie Wasser speichern.“
Darin steckt ein wahrer Kern – aber die Schlussfolgerung ist zu einfach. Kreatin ist osmotisch aktiv. Besonders zu Beginn einer Supplementierung kann deshalb die Wassermenge innerhalb der Muskulatur steigen. Dadurch kann auch das Körpergewicht etwas zunehmen. Das ist jedoch keine Zunahme an Körperfett.
Bei längerfristiger Einnahme in Kombination mit Krafttraining zeigen Studien zudem größere Zuwächse an fettfreier Masse und Kraft als durch Krafttraining allein. Die langfristigen Trainingseffekte lassen sich daher nicht einfach auf kurzfristige Wassereinlagerungen reduzieren.
Gerade beim Muskelaufbau ist deshalb eine wichtige Unterscheidung notwendig: Kurzfristige Veränderungen des Körpergewichts können teilweise durch intrazelluläres Wasser entstehen. Langfristige Vorteile entstehen vor allem in Kombination mit regelmäßigem Krafttraining.
Kreatin im höheren Alter – nicht nur ein Supplement für junge Sportler
Kreatin wird häufig als klassisches Bodybuilding-Supplement wahrgenommen. Die Forschung zeigt jedoch, dass das Thema auch für ältere Menschen interessant ist.
Mit zunehmendem Alter werden der Erhalt von Muskelmasse, Muskelkraft und körperlicher Leistungsfähigkeit immer wichtiger. Besonders spannend ist Kreatin dabei in Kombination mit Krafttraining.
Die Datenlage ist mittlerweile so überzeugend, dass in der Europäischen Union ein eigener Health Claim für Menschen über 55 Jahre zugelassen wurde:
Der tägliche Verzehr von Kreatin kann die Wirkung von Krafttraining auf die Muskelkraft bei Erwachsenen über 55 Jahren steigern.
Für diesen Claim gelten konkrete Voraussetzungen: 3 g Kreatin täglich in Kombination mit regelmäßigem progressivem Krafttraining mindestens dreimal pro Woche über mehrere Wochen. Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten kommen ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Kombination aus Kreatin und Krafttraining bei älteren Erwachsenen Vorteile gegenüber Training allein haben kann. Kreatin ohne Training zeigt dagegen deutlich weniger überzeugende Effekte auf die Muskulatur.
Das ist ein entscheidender Punkt:
Kreatin schützt nicht einfach von selbst vor altersbedingtem Muskelabbau. Aber es kann in Verbindung mit gezieltem Krafttraining ein sinnvoller Baustein für den Erhalt beziehungsweise Aufbau körperlicher Leistungsfähigkeit sein.
Was ist mit Kreatin und dem Gehirn?
Kreatin befindet sich nicht ausschließlich in unseren Muskeln. Auch das Gehirn nutzt das Kreatin-Phosphokreatin-System für seinen Energiestoffwechsel. Aus diesem Grund wird seit einigen Jahren intensiv untersucht, ob eine Kreatin-Supplementierung neben körperlichen möglicherweise auch kognitive Effekte haben könnte.
Einige Studien liefern interessante Ergebnisse. Eine Meta-Analyse randomisierter Studien fand beispielsweise Hinweise auf Verbesserungen bestimmter Gedächtnisleistungen, wobei die Effekte insbesondere bei älteren Personen ausgeprägter waren.
Kreatin spielt auch im Energiestoffwechsel des Gehirns eine Rolle und mögliche kognitive Effekte werden intensiv erforscht. Die Evidenz reicht derzeit jedoch nicht aus, um Kreatin allgemein eine nachgewiesene Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit zuzuschreiben. Für Kraft und hochintensive körperliche Leistungsfähigkeit ist die Datenlage wesentlich stärker.
Wie viel Kreatin sollte man täglich einnehmen?
Für die meisten Erwachsenen, die Kreatin supplementieren möchten, ist die praktische Empfehlung ausgesprochen einfach:
3–5 g Kreatin-Monohydrat pro Tag.
Diese Menge ist in der wissenschaftlichen Literatur sehr gut etabliert. Bereits 3 g täglich reichen bei kontinuierlicher Einnahme aus, um die Kreatinspeicher der Muskulatur schrittweise zu erhöhen. Bei einer täglichen Einnahme von ungefähr 3–5 g werden nach einigen Wochen ähnlich hohe Muskelkreatinspeicher erreicht wie mit einer klassischen Ladephase. Die EU-weit zugelassene leistungsbezogene Gesundheitsaussage basiert ebenfalls auf einer täglichen Einnahme von min. 3 g Kreatin.
Braucht man eine Kreatin-Ladephase?
Nein.
Eine sogenannte Ladephase kann die Kreatinspeicher schneller erhöhen, ist jedoch nicht notwendig. Bei einer klassischen Ladephase werden häufig etwa 20–25 g Kreatin pro Tag für fünf bis sieben Tage aufgenommen, verteilt auf mehrere kleinere Portionen. Anschließend folgt eine Erhaltungsphase mit ungefähr 3–5 g täglich. Die Alternative ist deutlich einfacher: Von Beginn an jeden Tag 3–5 g Kreatin.
Eine klassische Untersuchung zeigte, dass etwa 3 g täglich über 28 Tage zu einem vergleichbaren Anstieg der Muskelkreatinspeicher führen können wie eine deutlich höhere Dosierung über wenige Tage. Die niedrigere tägliche Dosierung benötigt lediglich länger, bis eine weitgehende Sättigung erreicht ist.
Wer keinen Wettkampf oder anderen Grund hat, seine Kreatinspeicher möglichst schnell aufzufüllen, braucht deshalb keine komplizierte Ladephase. Konstanz ist wichtiger als Geschwindigkeit.
Wann sollte man Kreatin einnehmen?
Morgens?
Vor dem Training?
Direkt danach?
Zusammen mit Kohlenhydraten?
Beim Timing von Kreatin wird häufig deutlich mehr kompliziert, als notwendig wäre. Für eine langfristige Kreatin-Supplementierung ist vor allem entscheidend, dass die Einnahme regelmäßig erfolgt. Die aktuelle Forschung liefert keinen überzeugenden Grund dafür, dass ein ganz bestimmter Zeitpunkt für alle Menschen entscheidend wäre.
Deshalb lautet die praktische Empfehlung:
Nimm Kreatin zu einem Zeitpunkt ein, an dem du es zuverlässig jeden Tag schaffst.
Das kann beispielsweise morgens sein, nach dem Training oder direkt im täglichen Proteinshake. Genau diese Einfachheit ist einer der großen Vorteile von Kreatin.
Warum Kreatin-Monohydrat?
Wer heute nach Kreatin sucht, findet zahlreiche Varianten:
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Kreatin-Monohydrat
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Kreatin-HCl
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Kreatin-Citrat
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Kreatin-Malat
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Kreatin-Ethyl-Ester
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gepuffertes Kreatin
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Kreatin-Nitrat
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und zahlreiche weitere Spezialformen.
Die Produktnamen klingen teilweise moderner oder technologisch fortschrittlicher als klassisches Kreatin-Monohydrat. Wissenschaftlich ergibt sich daraus jedoch bislang kein überzeugender Vorteil.
Eine umfassende wissenschaftliche Bewertung verschiedener Kreatin-Formen kam zu dem Ergebnis, dass Kreatin-Monohydrat weiterhin die mit Abstand umfangreichste Evidenz für Bioverfügbarkeit, Wirksamkeit und Sicherheit besitzt. Für keine alternative Form konnte überzeugend gezeigt werden, dass sie Kreatin-Monohydrat hinsichtlich der Einlagerung in die Muskulatur oder der Wirkung grundsätzlich überlegen ist.
Eine systematische Übersichtsarbeit zu alternativen Kreatin-Formen kam zu einem ähnlichen Ergebnis: Für die untersuchten Alternativen existierte keine konsistente Evidenz für eine Überlegenheit gegenüber Kreatin-Monohydrat, während Monohydrat gleichzeitig die kostengünstigste Variante war.
Deshalb gilt:
Man benötigt kein exotisches Kreatin. Man benötigt gutes Kreatin-Monohydrat.
Ist Kreatin sicher für die Nieren?
Kaum ein Mythos rund um Kreatin hält sich so hartnäckig wie die Behauptung, Kreatin würde bei gesunden Menschen automatisch die Nieren schädigen. Ein Grund für die Verwirrung liegt vermutlich beim Laborwert Kreatinin.
Kreatinin entsteht beim Kreatinstoffwechsel und wird häufig als Marker zur Abschätzung der Nierenfunktion verwendet. Wer Kreatin supplementiert, kann einen leicht erhöhten Kreatininwert aufweisen. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Nieren geschädigt wurden.
Eine 2025 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse fand zwar einen kleinen Anstieg des Serum-Kreatinins, aber keine signifikante Verschlechterung der glomerulären Filtrationsrate.
Auch neuere Meta-Analysen aus 2026 kommen zu einem ähnlichen Ergebnis: Kreatin kann kreatininbasierte Laborwerte beeinflussen, ohne dass andere Messverfahren entsprechend auf eine tatsächliche Verschlechterung der Nierenfunktion hinweisen.
Für gesunde Erwachsene gilt Kreatin-Monohydrat in üblichen Dosierungen deshalb insgesamt als sehr gut untersucht und gut verträglich.
Menschen mit bestehenden Nierenerkrankungen oder anderen relevanten Erkrankungen sollten Nahrungsergänzungsmittel allerdings mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem behandelnden Arzt abstimmen. Und wer Kreatin einnimmt und Blutwerte kontrollieren lässt, sollte die Kreatin-Supplementierung erwähnen, damit insbesondere Kreatininwerte richtig eingeordnet werden können.
ROC Health Kreatin Monohydrat: bewusst einfach gehalten
Gerade weil Kreatin wissenschaftlich so gut untersucht ist, braucht ein gutes Produkt aus unserer Sicht keine komplizierte Rezeptur. Das ROC Health Kreatin Monohydrat besteht aus: Kreatin-Monohydrat.
Nicht mehr und nicht weniger. Keine zugesetzten Aromen, keine Füllstoffe und keine unnötigen Zusatzstoffe.
Was zeichnet das ROC Health Kreatin Monohydrat aus?
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Kreatin-Monohydrat – die wissenschaftlich am besten untersuchte Kreatin-Form
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5 g pro Portion
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100 Portionen pro Verpackung
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keine zugesetzten Aromen
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keine unnötigen Füll- oder Zusatzstoffe
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einfache Dosierung
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gute Löslichkeit
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Produktion in Österreich
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sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Damit konzentriert sich das Produkt auf genau jene Kreatin-Form, für die die umfangreichste wissenschaftliche Datenlage existiert.
Wie nimmt man das ROC Health Kreatin ein?
Unsere Empfehlung ist bewusst unkompliziert:
3–5 g Kreatin täglich.
Eine Portion des ROC Health Kreatin Monohydrats enthält 5 g und lässt sich einfach in Wasser einrühren. Noch praktischer: Wer ohnehin täglich einen Proteinshake trinkt, kann das Kreatin direkt gemeinsam mit dem Proteinpulver einnehmen.
Damit lassen sich zwei der wissenschaftlich am besten etablierten Ernährungsstrategien rund um Krafttraining ausgesprochen einfach miteinander kombinieren:
eine ausreichende Proteinzufuhr + tägliches Kreatin + regelmäßiges Krafttraining.
Eine Ladephase ist für die langfristige Anwendung nicht notwendig. Und auch an trainingsfreien Tagen sollte Kreatin weiter eingenommen werden. Schließlich geht es nicht darum, unmittelbar vor einer einzelnen Trainingseinheit einen kurzfristigen Effekt zu erzeugen, sondern darum, die Kreatinspeicher der Muskulatur dauerhaft erhöht zu halten.
Für wen ist Kreatin besonders interessant?
Kreatin wird häufig mit Bodybuilding verbunden, ist aber deutlich vielseitiger.
Besonders interessant ist eine Supplementierung für Erwachsene, die:
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regelmäßig Krafttraining betreiben,
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ihre Maximalkraft verbessern möchten,
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Sprint- oder Schnellkraftsport betreiben,
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wiederholte intensive Belastungen absolvieren,
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langfristig Muskelmasse aufbauen möchten,
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oder im höheren Alter regelmäßiges Krafttraining durchführen.
Für klassische Ausdauerbelastungen ohne intensive Belastungsspitzen ist die Datenlage weniger eindeutig. Die größten und konsistentesten Vorteile zeigen sich dort, wo kurze, intensive und wiederholte Belastungen eine wichtige Rolle spielen.
Kreatin ist kein Wundermittel – aber eines der sinnvollsten Supplements
Das vielleicht Bemerkenswerteste an Kreatin ist seine Einfachheit. Man benötigt keine komplizierte Einnahmestrategie. Keine exotische Kreatin-Form. Keine fünf verschiedenen Zusatzstoffe. Und keine unrealistischen Versprechen. Die Wissenschaft zeigt einen klaren Zusammenhang:
Kreatin erhöht die Kreatin- und Phosphokreatinspeicher in der Muskulatur. Dadurch steht bei hochintensiven Belastungen ein leistungsfähigeres System zur schnellen ATP-Regeneration zur Verfügung.
In der Praxis kann sich das in einer höheren Leistungsfähigkeit bei kurzen, wiederholten hochintensiven Belastungen zeigen. In Kombination mit Krafttraining zeigen Meta-Analysen zudem zusätzliche Vorteile bei Kraft und fettfreier Masse.
Fazit: Warum Kreatin-Monohydrat so überzeugend ist
Kreatin gehört zu den wenigen Nahrungsergänzungsmitteln, bei denen Wirkmechanismus, Dosierung und sportlicher Nutzen außergewöhnlich gut untersucht sind.
Für Erwachsene reichen bereits 3–5 g Kreatin täglich als einfache langfristige Strategie aus. Eine Ladephase ist nicht notwendig.
Besonders gut belegt ist die Wirkung bei kurzen, wiederholten hochintensiven Belastungen. In Kombination mit Krafttraining kann Kreatin außerdem zusätzliche Kraftzuwächse und eine stärkere Zunahme fettfreier Masse unterstützen. Auch für Menschen über 55 Jahren ist die Kombination aus Kreatin und regelmäßigem Krafttraining wissenschaftlich interessant – hierfür existiert sogar ein eigener zugelassener EU-Health-Claim.
Bei möglichen Effekten auf das Gehirn und die kognitive Leistungsfähigkeit gibt es zwar spannende Forschungsansätze, die Evidenz ist derzeit aber deutlich weniger eindeutig. Bei der Wahl des Supplements gibt es dagegen wenig Grund, es kompliziert zu machen:
Kreatin-Monohydrat besitzt die umfangreichste wissenschaftliche Datenlage und keine alternative Kreatin-Form konnte bislang überzeugend zeigen, grundsätzlich besser zu sein. Das ROC Health Kreatin Monohydrat setzt deshalb genau darauf: reines Kreatin-Monohydrat, 5 g pro Portion, keine zugesetzten Aromen oder unnötigen Zusatzstoffe und produziert in Österreich.
Einfach täglich einnehmen, konsequent trainieren und dem am besten erforschten Kreatin dort vertrauen, wo seine Wirkung tatsächlich wissenschaftlich belegt ist.
